
Was tun, wenn der Strom über einen längeren Zeitraum ausfällt und es passiert ein Notfall oder es brennt? Damit die Menschen im Kreis Recklinghausen auch dann Notrufe absetzen können, wenn Festnetz und Mobilfunk nicht zur Verfügung stehen, gibt es ab sofort Notfall-Infopunkte.
Die Feuerwehren haben kreisweit insgesamt 88 Orte festgelegt, darunter auch acht in Gladbeck, an denen in Notfällen die Notrufe aufgegeben werden können. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, DRK, THW und DLRG geben von dort die Informationen per Funk an die Leitstelle weiter, die dann in gewohnter Form die Rettungskräfte alarmiert.
Aktiviert werden die Notfall-Infopunkte, wenn durch einen längeren Stromausfall in einem größeren Bereich die Telefonnetze nicht mehr zur Verfügung stehen. Für die Bevölkerung erkennbar sind die Notfall-Infopunkte an großen, roten Schildern mit weißer Aufschrift "Notfall-Infopunkt“. Die Alarmierung für die Besetzung erfolgt durch die Kreisleitstelle.
Die Notfall-Infopunkte in Gladbeck:
Eine Übersichtskarte der Infopunkte und viele weitere wichtige Informationen zum Verhalten bei Notfällen sind im Notfallflyer der Stadt Gladbeck zu finden unter www.gladbeck.de/notfallflyer
Weitere Informationen gibt es auch auf www.kreis-re.de/notfallinfo sowie die gesamte Liste der Notfall-Infopunkte auf regioplaner.de.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat einen Ratgeber zur Vorsorge auf seiner Webseite veröffentlicht.
Das Land NRW informiert in einer Broschüre Selbstschutztipps für den Katastrophenfall.