Aktuelles Gladbeck

Titel
Corona: Bürgermeisterin Bettina Weist begrüßt geplante Regelungen
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Einleitung
Mit Blick auf die hohen Infektionszahlen hat der Bundestag das neue Infektionsschutzgesetz beschlossen, die Bund-Länder-Konferenz einigte sich am gestrigen Abend zudem auf weitere Maßnahmen.
Haupttext

„Ganz Deutschland blickt mit großer Sorge auf die sehr hohe Zahl an Neuinfektionen und die angespannte Lage in den Krankenhäusern – auch wir in Gladbeck. Eine klare 2G-Regelung in bestimmten Bereichen bei einer hohen Hospitalisierungsquote, eine generelle 3G-Regel am Arbeitsplatz, im öffentlichen Nahverkehr und mehr Tempo durch Ausweitung der Angebote bei den Impfungen sind zu begrüßen, denn die immer weiter steigende Kurve der Corona-Infektionen in Deutschland muss wieder abgeflacht werden“, so Bürgermeisterin Bettina Weist über die neuen Regelungen. 

„Die Impfung ist und bleibt der Weg aus dieser Pandemie, deshalb sollten alle ungeimpften Gladbeckerinnen und Gladbecker die Impfangebote annehmen“, betont die Bürgermeisterin. Denn überall dort, wo sich viele Bürgerinnen und Bürger impfen lassen, ist die Ausbreitung des Corona-Virus erschwert. Geimpfte Personen haben einen deutlich höheren Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf und schützen zudem andere Menschen besser vor einer Ansteckung. Die nächste Möglichkeit, einen Impfschutz zu erhalten, haben Gladbeckerinnen und Gladbecker bereits am Samstag zwischen 10 und 14 Uhr im Rahmen der Sonderimpfaktion in der Mathias-Jakobs-Stadthalle.

Wenn in Nordrhein-Westfalen die ausgewiesene Hospitalisierungsrate den Schwellenwert 3 überschreitet, wie es aktuell der Fall ist, soll der Zugang zu Freizeitveranstaltungen und -einrichtungen, Kulturveranstaltungen und -einrichtungen, Sportveranstaltungen und -ausübungen, gastronomischen Einrichtungen und übrigen Veranstaltungen - in Innenräumen -, sowie grundsätzlich zu körpernahen Dienstleistungen und Beherbergungen auf Geimpfte und Genesene mit einer flächendeckenden 2G-Regelung beschränkt werden, um die Infektionsdynamik zu brechen. Die Stadt Gladbeck sieht sich in den städtischen Einrichtungen auf eine solche Regelung gut vorbereitet. Die Zugangskontrolle zu Einrichtungen, wie dem Hallenbad, der Stadthalle, der VHS, dem Museum, dem Archiv, der Stadtbücherei und weiteren, sowie zu Veranstaltungen funktioniert im Rahmen der bereits praktizierten 3G-Regelungen bisher reibungslos. Auch eine Umsetzung der 3G-Regelung innerhalb der Stadtverwaltung wird ab der kommenden Woche umgesetzt. Ungeimpfte Kolleginnen und Kollegen sind dann dazu verpflichtet, täglich einen aktuellen Schnelltest vorzulegen. Die Sportverwaltung steht bereits im Kontakt mit den Vereinen und wird wie im gesamten Verlauf der Pandemie der Gladbecker Sportfamilie beratend zur Seite stehen, sobald die konkreten Regelungen feststehen. 

In der kommenden Woche wird die Stadt Gladbeck auch über den weiteren Umgang mit den anstehenden Veranstaltungen, wie Turmblasen oder Zimtsternfest, beraten, wenn die neue Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen als notwendige Rechtsgrundlage vorliegt. „Jede einzelne Veranstaltung wird vor dem Hintergrund der neuen Regelungen geprüft und abschließend eine Entscheidung getroffen, ob diese unter bestimmten Auflagen stattfinden kann oder abgesagt werden muss“, erläutert Krisenstabsleiterin Linda Wagner. Die Stadt wird anschließend darüber informieren. Auch sollen die geplanten Regelungen entsprechend kontrolliert werden. „Wir werden mit allen zur Verfügung stehenden Kräften die Kontrollen intensivieren. Hierzu werden wir entsprechende Schwerpunkte setzen“, sagt Wagner. Mit Blick auf eine Impfstation in Gladbeck sind die Gespräche mit dem Kreis Recklinghausen weit fortgeschritten: Fest steht bereits, dass es ein zentrales Impfangebot in der Innenstadt geben wird, das kurzfristig eröffnen soll. Die Stadt geht davon aus, dass im Laufe der kommenden Woche alle Details geklärt sind, so dass dann konkrete Informationen gegeben werden können.

Beginndatum
19.11.2021


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