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Wichtige Arbeit für ein gutes Lebensende: Bürgermeisterin trifft Aktive des Hospiz-Vereins
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Wichtige Arbeit für ein gutes Lebensende: Bürgermeisterin trifft Aktive des Hospiz-Vereins
Einleitung
Menschen bis zum Lebensende begleiten, ihnen Unterstützung und Trost bieten und auch den Angehörigen in ihrer Trauer helfen – all das leistet der Gladbecker Hospizverein seit 23 Jahren.
Haupttext

Bürgermeisterin Bettina Weist traf sich jetzt mit Aktiven zum Austausch und war beeindruckt von der wichtigen Arbeit. „Es ist tröstlich zu wissen, dass wir Sie und Ihr Engagement in unserer Stadt haben. Von Herzen danke ich für diesen Einsatz, den ich sehr gerne unterstütze“, so die Bürgermeisterin. 

Beate Letzel, hauptamtliche Koordinatorin und Christel Siemens, Ehrenamtlerin, stellten die Arbeit in einem längeren Gespräch vor. Beide hatten vor ihrem Einsatz im Hospizverein bereits eine langjährige Berufserfahrung in der Intensivmedizin, eine gute Voraussetzung für das jetzige Engagement. Beate Letzel: „Wir leisten eine lebensbejahende Arbeit, begleiten Betroffene eng, klären auch Angehörige auf.“ Manchmal sind es nur einige Stunden, die die Aktiven an der Seite der Sterbenden verbringen, oft ist es aber eine Betreuung über Wochen und Monate. An allererster Stelle steht immer eines: Die Selbstbestimmtheit des erkrankten Menschen. Christel Siemens: „Es geht immer um ein ganz individuelles Schicksal, jeder Lebensweg ist anders. Wir akzeptieren die Selbstbestimmtheit der Erkrankten.“ 

Der Hospizverein, der rund 130 Mitglieder und etwa 25 ehrenamtlich Aktive hat, leistet aber nicht die Betreuung der Sterbenden. Auch Familien, Freunden und Angehörige finden hier in ihrer Trauer Halt und Unterstützung. „Es ist wichtig, Trauer anzunehmen und sie nicht herunterzuschlucken. Dazu gibt es viele Methoden, die ein gutes Abschiednehmen möglich machen“, sagt Beate Letzel. Das gelte auch für die Betreuung von Eltern, die ihre ungeborenen Kinder verloren haben oder Menschen, die ihre Partner auf eine andere Art als durch den Tod verloren haben. Dazu klärt der Verein über Patientenverfügungen, Vollmachten und andere wichtige Dinge für Betroffene auf. Beate Letzel: „Das gibt es bei uns den ‚Letzte Hilfe-Kurs‘, der ganz viele Dinge dazu beleuchtet. Den wollen wir jetzt nach der Corona-Pause wieder anbieten.“ Bürgermeisterin Bettina Weist: „Der Tod wird oft tabuisiert, gerade in unserer schnelllebigen Zeit. Kaum jemand will sich mit dem Thema beschäftigen, solange man mitten im Leben steht. Deshalb kann man die Arbeit des Hospizvereins, die für die Aktiven sicherlich nicht immer leicht ist, gar nicht hoch genug schätzen.“

Beginndatum
22.10.2021


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