Aktuelles Gladbeck

Titel
Corona und Migranten: Stadt stellt Aussagen klar
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Einleitung
„Wir teilen unsere Stadtgesellschaft ausdrücklich nicht in Migranten und Nicht-Migranten ein. Wir alle sind Gladbeckerinnen und Gladbecker. Falls nach dem jüngsten Bericht der WAZ in Teilen unserer Bevölkerung dieser falsche Eindruck entstanden ist, dann bedauere ich dies sehr", sagt Bürgermeisterin Bettina Weist.
Haupttext

Sie stehe für ein wertschätzendes und vertrauensvolles Miteinander aller Menschen in Gladbeck. Die Pandemie könne nur gemeinsam bewältigt werden.
Die WAZ hatte die Gladbecker Stadtverwaltung im Zuge ihrer Berichterstattung, ähnlich wie in vielen anderen Ruhrgebietsstädten und im Regionalteil der Zeitung, zum Thema Coronainfektionen bei Migrantinnen und Migranten befragt.

Der Erste Beigeordnete und Sozialdezernent Rainer Weichelt stellt dazu klar: „Meine zentrale Aussage dazu war, dass Migrantinnen und Migranten keine Treiber der Corona-Pandemie sind. Dies habe ich sehr deutlich gemacht. Sie sind momentan etwas häufiger als die Herkunftsgesellschaft von Infektionen betroffen. Der Grund dafür liegt aber nicht in mangelnder Sorgfalt oder fehlender Verantwortung, sondern vor allem in der Familien-, Arbeits- und Wohnungssituation.“ Migrantinnen und Migranten leben häufiger in engen Familienverbünden zusammen und in kleineren Wohnungen.

Rainer Weichelt nimmt auch zum Vorwurf, die Verwaltung kategorisiere Menschen anhand von Namenslisten in Migranten und Nicht-Migranten, Stellung. „Dies tun wir ausdrücklich nicht. Wir haben anhand der aktuellen Anfrage einen Blick auf die Liste der Infizierten geworfen. Dies ist aber keine repräsentative Auswertung. Es hilft aber, Infektionsschwerpunkte ausfindig zu machen und gegebenenfalls mehr aufzuklären.“

Beginndatum
25.04.2021


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