Beratungsprogramm Wirtschaft NRW (BPW)

Stand: Januar 2014 

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Gründung von kleinen und mittleren gewerblichen Unternehmen i.S. der EU-Definition sowie freiberuflich Tätige, sofern diese nicht selbst beratend tätig werden, durch Mitfinanzierung externer Beratungsangebote. Gefördert werden Einzelberatungen durch qualifizierte unabhängige Beraterinnen und Berater zur Entwicklung, Prüfung und Umsetzung von Gründungskonzepten vor der Realisierung.

Beratungen in der Start und Festigungsphase können innerhalb von 5 Jahren über das bundesweite Förderprogramm Gründercoaching Deutschland gefördert werden.

Darüber hinaus besteht nun im Rahmen dieses Programms auch die Mödlichkeit, Zirkelberatungen zur Analyse der Realisierungsfähigkeit eines Vorhabens und zur Unterstützung bei der Erarbeitung des Unternehmenskonzeptes zu beantragen.

Die Förderung wird als "De-minimis"-Beihilfe vergeben.

  • Einzelberatungen können innerhalb von zwölf Monaten ab erster Antragstellung mit bis zu 4 Tagewerken, bei Übernahme eines Unternehmens mit bis zu 6 Tagewerken gefördert werden.

    Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Der Zuschuss beträgt 50% eines Tagewerkesatzes bis maximal 400 EUR je Tagewerk. Bei Personen, die Arbeitslosengeld II beziehen kann der Zuschuss auf 80% des Tagewerkesatzes, maximal jedoch 400 EUR je Tagewerk, erhöht werden. Dies gilt auch für Hochschulabsolventen sowie Berufsrückkehrende, sofern eine vergleichbare Einkommenslage nachgewiesen werden kann.

 

  • Unter Zirkelberatung wird eine Kombination aus Gruppen- und Einzelberatung für mind. 4, max. 6 Personen verstanden. Teilnehmen können Personen, die ALG I oder ALG II beziehen sowie Hochschulabsolventen und Berufsrückkehrende, sofern eine ALG II-vergleichbare Einkommenslage nachgewiesen werden kann.

    Bei einer Zirkelberatung wird pro teilnehmende Person ein Tagewerk gefördert. Das Tagewerk wird auf die Höchstzahl von 4 bzw. 6 förderfähige Tagewerke angerechnet.

    Der Zuschuss zu einer Zirkelberatung beträgt 50% eines Tagewerksatzes, max. 400 €. Der Zuschuss kann bei Personen, die ALG I oder ALG II beziehen sowie bei Hochschulabsolventen und Berufsrückkehrenden ( § 20 SGB III ), sofern eine ALG II-vergleichbare Einkommenslage nachgewiesen werden kann, auf 90% eines Tagewerksatzes, max. 720 € erhöht werden. Der Eigenanteil des Zuwendungsempfängers beträgt mindestens 50 €.

 

Der Antrag ist über eine zugelassene Anlaufstelle einzureichen. Ein Verzeichnis der gemeinsamen Anlaufstellen für das Beratungsprogramm Wirtschaft, die Potenzialberatung sowie die Arbeitszeitberatung erhalten Sie auf den Seiten des Gründungsnetzwerk NRW. ( externer Link )

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